

Optimierung des Standortmarketings für die portugiesische Investitionsförderungsagentur
Herausforderung
Rückgang der ausländischen Direktinvestitionen in Portugal (PT) infolge der EU-Osterweiterung – Unterstützung der portugiesischen Investitionsförderungsagentur (AICEP) beim Standortmarketing mit Schwerpunkt auf deutschen Unternehmen
Lösungsansatz
Standortanalyse
Experteninterviews mit Verbänden, Clustern, Behörden und Handelskammern sowie eine Managementbefragung unter deutschen Unternehmen mit Niederlassungen in Portugal wurden durchgeführt.
Recherche und Bewertung verfügbarer Kennzahlen (Weltbank, WEF, OECD, Eurostat usw.) zur Untermauerung von Standortvorteilen
Ableitung geeigneter Zielsektoren („Wer?“)
Analyse der Kapitalstockentwicklung und Bewertung von Standortfaktoren hinsichtlich der Eignung für bestimmte Sektoren und wertschöpfende Tätigkeiten
Ableitung vielversprechender Zielsektoren (z. B. Bioengineering, Softwareentwicklung) und wertschöpfender Aktivitäten (z. B. Forschung und Entwicklung, Shared Service Center)
Ableitung geeigneter Botschaften („Was?“)
Auswahl und Priorisierung geeigneter Argumente pro Sektor und Identifizierung von Scheinargumenten, um „Beschönigung“ zu vermeiden
Schwerpunkt auf relevanten Reformen (z. B. Unternehmenssteuerreform, Simplex-Programm, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes)
Ableitung geeigneter Maßnahmen („Wie?“)
Vergleich mit anderen erfolgreichen Investitionsförderungsagenturen und Kosten-Nutzen-Analyse von Maßnahmen zur Leadgenerierung
Überarbeitung der Präsentationsmaterialien, um relevante, glaubwürdige und aktuelle Informationen zu vermitteln
Ergebnis
Ganzheitliches Standortmarketingkonzept , inkl. geeigneter Zielgruppen, Botschaften und Maßnahmen sowie Positionierung als Innovations- und Talentzentrum und nicht nur als reiner Niedriglohnstandort